SEPIAS

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Kurzbeschreibung

SEPIAS (Self Properties in Autonomous Systems) wird durch das Österreichische Förderprogramm FIT-IT finanziert und entwickelt ein System mit dessen Hilfe mobile elektronische Systeme fehlertoleranter werden.

Ziele

Beim Projekt Self Properties in Autonomous Systems (SEPIAS) steht der Entwicklungprozess von mobilen Systemen, die aus Hardware und Software bestehen, im Mittelpunkt. Ziel des Projektes ist es Tools und Techniken zu Verfügung zu stellen, die es einem mobilen System erlauben auf unerwartete Änderungen der Umgebung und interne Fehler in einer intelligenten Weise zu reagieren.

Auf Grund limitierter Möglichkeiten zum Eingriff durch Menschen oder Interaktion während des Betriebes müssen mobile System Probleme und unerwartete Situationen selbständig lösen können. Als Konsequenz daraus, muss ein autonomes System über Wissen über seine Umgebung, seine Aufgabe, seine Fähigkeiten und seinen internen Zustand verfügen. Weiters muss das System in der Lage sein, über diese Informationen logische Schlüsse zu ziehen um, wenn nötig, Adaptionen in seiner Struktur oder seinem Verhalten vorzunehmen. Zum Beispiel könnte ein mobiles System seine Kommunktationsgeschwindigkeit verringern wenn es feststellt, dass seine Solarzellen durch schlechtes Wetter weniger Energie liefern.

Für die Fähigkeit von Selbst-Reflexion und Selbst-Reparatur muss dem System das benötigte Wissen zur Verfügung stehen. Dies macht Änderungen im traditionellen Entwicklungprozess nötig. Ziel des traditionellen Prozesses ist die Entwicklung von Hardware und Software eine Systems für eine spezielle Aufgabe. Auch wenn mögliche Fehler im Prozess teilweise berücksichtigt werden, verfügt das System über kein explizites Wissen über sich selbst. Um diese Situation zu vermeiden, muss in den traditionellen Entwicklungsprozessen eine Wissens-Aquirierungs-Phase integriert werden. Um diese Wissens-Aquirierung automatisieren zu können, müssen die verwendeten Tools ein Verständnis der Semantik des Zwecks und des Designs des Systems besitzen. Zum Zweck der Wissens-Repräsentation und des Schlußfolgerns werden Techniken des Modell-basiertes Schließens verwendet. Diese sind zu adaptieren und nahtlos in den Entwicklungsprozeß zu integrieren. Eine weitere Anforderung ist die verfügbare Rechenleistung des autonomen Systems, da die Selbst-Reflexion zur Laufzeit erfolgen muss. Daher müssen die Algorithmen und die Wissens-Repräsentation für diese Einschränkungen adaptiert werden.

Im Zuge des SEPIAS Projekts werden der heutige Entwicklungsprozess analysiert und Vorschläge für Regeln der Wissens-Repräsentation gegeben. Ein Zielsystem mit den gewünschten Fähigkeiten wird entwickelt. Die gesamten vorgeschlagenen Methoden zusammen mit dem Zielsystem werden in einer machine-to-machine (M2M) Applikation getestet. Der Technologiedemonstrator ist ein M2M Terminal welches an Frachtcontainern angebracht ist und die globale Position verfolgt und zu einem zentralen Service übermittelt. Solche Anwendungen gewinnen immer mehr Aufmerksamkeit im Bereich des Flotten-Managements.

Die vorgeschlagene Lösung von SEPIAS führt zu einer Reduktion der Service- und Wartungskosten, einer Optimierung der Tätigkeiten des Servicepersonals und einer Verminderung der Down-Time bei gleichzeitiger Erhöhung der Robustheit. Dadurch haben Produkte, die mit SEPIAS Technologie entwickelt werden, Vorteile gegenüber Konkurrenzprodukten.

Behandelte Themenbereiche


Teilnehmende Organisationen

Involvierte Personen

Publikationen

Eckdaten

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Relations to other articles
FundedByFIT-IT  +
Deals withMobile Systems  +
Wird vertreten vonFranz Wotawa  +
Attribute values
Projektname SEPIAS  +
Homepage http://  +
Email mailto:wotawa@ist.tugraz.at  +
Projektstart 2,006  +
Projektende 2,007  +
Laufzeit 24,00   +
Budget 368,100  +
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