IDIOM
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Kurzbeschreibung
IDIOM (Informationsdiffusion zwischen Interaktiven Online-Medien) wird durch das Österreichische Förderprogramm FIT-IT finanziert und zielt darauf ab, virtuelle Kooperationen mittels einer service-orientierten Architektur zu unterstützen und zu analysieren.
Ziele
Jüngste Fortschritte im Bereich kollaborativer Web-Technologien sind durch starke Netzwerkeffekte und die Nutzung kollektiver Intelligenz gekennzeichnet. Individuelle Benutzeraktivitäten und algorithmisches Datenmanagement spielen dabei eine besondere Bedeutung. Kollaborative Web-Technologien fördern die Verbreitung von Information durch Web Sites, Blogs, Wiki-Anwendungen und direkte Kommunikation zwischen Mitgliedern von Online-Gemeinschaften. Diese Architektur umfasst ontologie-basierte Werkzeuge um kontextualisierte Informationsräume zu erstellen und zu betreiben, Data Mining Komponenten um Interaktionsmuster und die Diffusion von Inhalten zu analysieren, sowie visuelle Schnittstellen die es den Benutzern ermöglichen, jederzeit und mit geringem Aufwand zwischen semantischen und geographischen Topologien zu wechseln. Darüber hinaus entwickelt IDIOM Wissensplaneten auf Basis von Geo-Browsern wie NASA World Wind oder Google Earth, um den Zugang zu semantischen Diensten auf intuitive Weise zu ermöglichen.
Die Sprachwissenschaft definiert „Idiom“ als zusammengesetzten Ausdruck, dessen Sinngehalt nicht aus der Bedeutung einzelner Wörter resultiert. Analog dazu verspricht die Analyse von Informationsdiffusion in elektronischen Netzwerken Erkenntnisse, die nicht aus einzelnen Elementen dieser Netzwerke ableitbar sind. Trotz zunehmender Forschungsaktivitäten in diesem Bereich ist das „Web 2.0“ nach wie vor durch Prototypen und Mashups gekennzeichnet. Gleichzeitig lassen viele Projekte auf den Gebieten der Medienbeobachtung und des Wissensmanagements geeignete analytische Rahmenkonzepte vermissen, konzentrieren sich auf ein einziges Medium, oder vernachlässigen die duale Rolle von Benutzern als Konsumenten und Produzenten von Inhalten. IDIOM adressiert diese Schwachstellen, um grundlegende Mechanismen der Informationsdiffusion in Medien unterschiedlicher Interaktivität und deren Auswirkung auf öffentliche Meinungsbildungsprozesse zu erfassen und modellhaft zu beschreiben. Zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren von IDIOM zählen die innovative Nutzung von geographischen Technologien und deren effektive Integration mit semantischen Diensten.
Behandelte Themenbereiche
Teilnehmende Organisationen
- WU Wien ISA, and WU Wien ITF
Involvierte Personen
Publikationen
Eckdaten
- http://www.idiom.at/
- mailto:scharl@tugraz.at
- Laufzeit: 2006-2008
- Laufzeit in Monaten: 24
- Projektgesamtbudget: Euro 770,000
- Ansprechperson(en): Arno Scharl
| Relations to other articles | |
|---|---|
| FundedBy | FIT-IT + |
| Deals with | Virtuelle Kooperation +, and Service-orientierte Architektur + |
| Wird vertreten von | Arno Scharl + |
| Attribute values | |
| Logo | |
| Projektname | IDIOM + |
| Homepage | http://www.idiom.at/ + |
| mailto:scharl@tugraz.at + | |
| Projektstart | 2,006 + |
| Projektende | 2,008 + |
| Laufzeit | 24,00 + |
| Budget | 770,000 + |
